Warum gute Vorsätze ab 40 nicht mehr funktionieren. Und was wirklich hilft.

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Hand aufs Herz.

Der 17. Januar ist offiziell der
„Wirf-deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag“.

Ein inoffizieller Feiertag für alle,
die sich Anfang Januar noch voller Elan vorgenommen haben,
dass dieses Jahr wirklich alles anders wird.

Mehr Disziplin.
Mehr Durchziehen.
Weniger Ausreden.

Und wenn du jetzt innerlich schmunzelst,
weil dir das alles sehr bekannt vorkommt. Willkommen im Club.

Gerade Frauen ab 40 erleben diesen Moment besonders deutlich.
Nicht, weil sie aufgeben.
Sondern weil der Körper plötzlich nicht mehr mitspielt wie früher.

Die Waage bewegt sich kaum.
Die Energie ist schneller weg.
Und der Gedanke „Warum schaffe ich das nicht mehr?“ taucht öfter auf, als dir lieb ist.

Ich sage dir gleich zu Beginn etwas Wichtiges:
Das hat nichts mit mangelnder Willenskraft zu tun.

Es liegt nicht daran, dass du zu bequem, zu inkonsequent oder zu undiszipliniert wärst.
Es liegt daran, dass dein Körper sich verändert hat.

In meinem übrigens auch.

Und genau deshalb ist der 17. Januar vielleicht gar kein schlechter Zeitpunkt.
Nicht, um alles über Bord zu werfen.
Sondern um umzudenken.

Weg von guten Vorsätzen.
Hin zu mehr Verständnis für dich und deinen Körper.


Warum gute Vorsätze ab 40 oft scheitern

Die meisten Vorsätze basieren auf einer einzigen Annahme:
Ich muss mich einfach mehr zusammenreißen.

Mehr Disziplin.
Mehr Kontrolle.
Mehr Durchhalten.

Das mag mit 30 noch funktioniert haben.
Mit 40+, mitten in hormonellen Veränderungen, ist es oft genau der falsche Weg.

Denn dein Körper reagiert heute anders auf
Stress, Schlafmangel, Ernährung und Belastung.

  • Dein Stoffwechsel ist sensibler.
  • Deine Hormone beeinflussen Hunger, Stimmung und Energie deutlich stärker.
  • Dein Nervensystem ist schneller im Dauerstress.

Disziplin funktioniert nur, wenn der Körper mitmacht.
Und genau das tut er in dieser Lebensphase oft nicht mehr.

Du scheiterst nicht am Vorsatz.
Der Vorsatz scheitert an deinem Körper.


Was stattdessen funktioniert

Vergiss für einen Moment alle guten Vorsätze.
Vergiss Diäten, Kalorienzählen und den inneren Antreiber.

Was jetzt hilft, ist etwas anderes.
Verstehen statt kämpfen.

Nicht: Was muss ich noch optimieren?
Sondern: Was braucht mein Körper gerade wirklich?


1. Verstehen, wo du gerade stehst

Viele Frauen hören vom Arzt:
„Sie sind noch nicht in den Wechseljahren.“

Und trotzdem schlafen sie schlechter.
Sind schneller erschöpft.
Nehmen leichter zu.
Haben mehr Heißhunger und weniger Geduld.

Der Grund:
Die hormonellen Veränderungen beginnen oft Jahre früher.
Progesteron sinkt. Stress wirkt stärker. Erholung wird schwieriger.

Der Körper sendet Signale.
Die Frage ist nur, ob wir sie ernst nehmen.


2. Aufhören, alles getrennt zu betrachten

Ab 40 reicht es nicht mehr, nur an der Ernährung zu drehen.
Oder nur mehr Sport zu machen.
Oder nur besser schlafen zu wollen.

Denn alles hängt zusammen:

Schlechter Schlaf erhöht Stress.
Stress verstärkt Heißhunger.
Heißhunger destabilisiert den Blutzucker.
Ein instabiler Blutzucker raubt Energie und Schlaf.

Ein Teufelskreis.

Raus kommst du nur, wenn du den Menschen als Ganzes betrachtest.
Nicht isolierte Baustellen. Sondern Zusammenhänge.


3. Kleine Schritte statt Radikalprogramme

Radikale Programme kosten Energie.
Und genau die ist gerade knapp.

Was jetzt funktioniert, sind kleine, hormonfreundliche Schritte,
die in dein echtes Leben passen.

Nicht perfekt.
Aber machbar. Auch an stressigen Tagen.

Denn das, was bleibt, ist immer das,
was auch dann noch geht, wenn es unruhig wird.


4. Nährstoffe. Nicht Dogmen.

Strikte Ernährungspläne helfen selten weiter.
Sie ignorieren Vorlieben, Unverträglichkeiten und Alltag.

Entscheidend ist nicht die perfekte Theorie.
Sondern ob dein Körper bekommt, was er jetzt braucht.

Und ja, Nährstoffe spielen dabei eine größere Rolle als früher.
Nicht als Wundermittel. Sondern als solide Basis.


5. Und dann bist da noch du

Viele Frauen funktionieren jahrelang hervorragend.
Für andere. Für den Job. Für die Familie.

Die eigenen Bedürfnisse?
Wurden lange nach hinten geschoben.

Die Wechseljahre sind oft ein deutlicher Weckruf:
So geht es nicht mehr weiter.

Nicht als Strafe.
Sondern als Einladung, dich selbst wieder ernst zu nehmen.

Wie im Flugzeug.
Erst die eigene Sauerstoffmaske. Dann die anderen.


Mach 2026 zu deinem Verständnis-Jahr

Nicht zu deinem Vorsatz-Jahr.
Nicht zu einem weiteren Jahr voller Selbstkritik.

Sondern zu einem Jahr, in dem du lernst,
wie dein Körper jetzt funktioniert. Und wie du ihn unterstützen kannst.

Ohne Druck.
Ohne Härte.
Ohne ständiges Scheitern an unrealistischen Erwartungen.


Dein nächster Schritt

Wenn du merkst, dass du genau hier stehst.
Zwischen Erschöpfung, Frust und dem Wunsch, es endlich anders zu machen.

Dann begleite ich dich gerne dabei.

In meinem Coaching für Frauen 40+ geht es nicht um Optimierung.
Sondern um Entlastung, Klarheit und einen alltagstauglichen Weg,
der zu dir und deinem Leben passt.

👉 Wenn du 2026 nicht mehr gegen deinen Körper arbeiten willst, sondern mit ihm, melde dich gerne bei mir.


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